DIY

Ahoi und Leinen los: Ein Segelboot als DIY Hundebett!

Mittwoch, November 22, 2017

 ᴮᴱᴵᴺᴴᴬᴸᵀᴱᵀ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ


Ich gestehe: Unser kleines vierbeiniges Familienmitglied ist hier der heimliche Skipper im Haus. Egal ob Flaute oder steife Brise, Luv oder Lee – der Hasso hat alles fest im Griff. Es wurde also höchste Zeit, ihm einen gebührenden Thron aka Hundebett zu bauen und nun schlummert mein kleiner felliger Buddy stilecht in einem kleinen Hunde-Segelboot.







Purina Beneful hat mich gefragt, ob ich nicht eine tolle Idee für einen selbstgemachten Hundeschlafplatz habe und da ist mir sofort und ohne Umschweife die Idee eines Bootes gekommen. Hier oben an der Küste schlägt einfach ein maritimes Herz in unserer Brust, auch in Hassos!

Ich habe ein wenig gegrübelt, wie man am einfachsten die Bootsform gestalten kann, ohne aufwändig und mühsam Holz zu biegen. Herausgekommen ist dieser relativ simple Rahmen ohne Boden, der aber Dank des Stoffhimmels gleich an eine Mini-Segelyacht erinnert. Ich habe für den kompletten Zusammenbau inklusive Sägen und Nähen etwa 2 Stunden benötigt – es ist also einfacher und schneller gebaut, als man vielleicht denken mag.


 


 







 

Anleitung für ein Boot als DIY Hundekörbchen




Material:


  • Seitenteile: 2 Bretter 250 mm x 800 mm x 20 mm
  • Heck und Bug: 2 Bretter 300 mm x 500 mm x 20 mm
  • 2 Rechteckleisten 900 mm x 40 mm x 10 mm
  • 1 Rundholz 55 cm x 10 mm Ø
  • Stoff fürs Segel: 1450 mm x 500 mm
  • zirka 120 cm Lederschnur
  • eine große Leder-Nadel
  • 4 kleine Wäscheleinenhaken als Befestigung fürs Segel
  • Schrauben
  • 2 mm Holzbohrer zum Vorbohren der Verschraubungen
  • 10 mm Holzbohrer
  • Schleifpapier (grob und fein)



Eine kleine Übersicht über die Holzteile, wie sie verbaut werden, habe ich dir fix (und ganz und gar nicht maßstabsgetreu) aufgezeichnet:







Außerdem benötigst du:

  • Akkuschrauber
  • Stich- oder Handkreissäge
  • Nähmaschine



Und hübsch, aber nicht unbedingt nötig: Etwas maritime Deko, um das Boot zu verschönern.



 




Anleitung:


Im ersten Schritt werden die Seitenteile zurechtgeschnitten: Dazu markierst du an einer Längsseite die Mitte und misst zu jeder Seite 24,5 cm ab. Von diesem Punkt sägst du diagonal zur gegenüberliegenden Ecke, so dass die Seitenansicht eines Bootes entsteht:



Das Ganze wiederholst du mit dem zweiten Seitenteil.


Nun können die Holzbretter schon miteinander verschraubt werden. Dazu werden Bug und Heck jeweils an den schrägen Seiten zwischen die Seitenteile geschraubt. Achte darauf, dass du immer erst kleine Löcher mit dem 2 mm Bohrer vorbohrst, sonst könnte das Holz brechen! Sollten irgendwo kleine Ecken oder Kanten abstehen, ist jetzt ein guter Moment, sie mit dem Schleifpapier schön glatt zu schleifen.








Im nächsten Schritt bohrst du mit dem 10 mm Bohrer an das obere Ende der Rechteckleisten jeweils ein Loch. Nun werden die Leisten (die Löcher sind oben!) an den Bootskorpus geschraubt. Ich habe sie dabei nicht mittig, sondern etwas seitlich versetzt angeschraubt – das erleichtert später den Einstieg für den Hund. 






Jetzt wird das Rundholz durch die Löcher der Rechteckleisten gesteckt. Sollte das nicht auf Anhieb funktionieren, kannst du die Enden des Rundholzes ein wenig mit Schleifpapier abschmirgeln und so passender machen.






An jede Ecke des Bootes wird nun ein Haken eingedreht (auch hier gerne ein Loch mit dem kleinen Bohraufsatz vorbohren).



Als nächstes ist das Segel dran – dazu wird der Stoff erst einmal umsäumt: Schlage ihn an den langen Seiten zweimal einen Zentimeter, an den kurzen Seiten zweimal zwei Zentimeter um und nähe alles mit einer einfachen Steppnaht fest. 






Mein Stoff ist ein Stück Möbelstoff mit Leinenstruktur und daher wirklich sehr fest, deshalb habe ich die Lederschnur zum Befestigen an den Haken einfach mit einer Ledernadel durch die Ecken des Stoffs gezogen. Bei dünneren oder leicht reißbaren Stoffen empfehle ich die Verwendung von Metallösen.

 





Nun legst du den Stoff einfach über das Rundholz und bindest jede Stoffecke an einen Haken.


 




Hurra, das Segelboot Marke Eigenbau ist nun fertig! Damit es auch schön kuschelig wird, legst du für deinen vierbeinigen Freund noch ein Kissen oder eine muckelige Decke hinein.



Zu guter Letzt kommt die Kür, die Deko! Ich hab ja schon ein wenig vor Freude gejauchzt, als ich im Bastelladen meines Vertrauens den kleinen Rettungsring und den Holzfender entdeckt habe. Zusätzlich habe ich noch ein wenig Tauwerk und eine hübsche Lichterkette am Hunde-Segelboot befestigt, aber da sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. 





 




Und selbstredend musste auch unser heißgeliebtes DIY Zerrspielzeug, der kleine selbstgemachte Zerr-Wal mit an Bord!






Der Hasso ist, wie unschwer zu erkennen, sehr happy mit seinem neuen Ankerplatz und delegiert zukünftig aus seinem eigenen Hunde-Segelboot die Aufgaben an seine Matrosen.






Wie gesagt ist der Beitrag in Zusammenarbeit mit Purina Beneful entstanden, klickt doch gerne einmal auf die Purina Beneful Webseite – dort gibt es noch viele weitere DIY-Ideen, wie zum Beispiel den selbstgemachten Zerr-Wal und tolle Tipps rund ums Zusammenleben mit unseren liebsten Vierbeinern!




 




 



Ahoi und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel,
titatoni - renaade 




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6 Kommentar(e)

  1. Das ist soooo zauberhaft! :)
    Liebe Grüße
    Kerstin

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  2. Das ist ja eine tolle Idee! Mangels eines Hundes ist mir eben gerade der Gedanke gekommen, mir trtzdem so ein Boot zu bauen und darin im Wohnzimmer meine Strickarbeiten unterzubringen. Wir haben dort schon einen fast mannshohen Leuchtturm stehen (haben auf ihm geheiratet), da würde das Boot super zu passen. Danke fürs Zeigen.

    Liebe Grüße
    Tina - gleichmal den Holzvorrat prüfen :)

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  3. Das Boot ist ja tootal süß...
    LG Tanja

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  4. Das ist sooooo süss! Soabld hier ein kleiner Hund einzieht , wird es nachgebaut !
    Vielen dank für die schöne Anleitung !Alles liebe Rebecca

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  5. Es ist einfach zuckersüß! Ich liebe es! :D

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